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Ambivalenz und Aspektdifferenz

Ambivalenz und Aspektdifferenz Bemerkungen zu den hebräischen Präpositionen ::i ', und lt:l Von Georg Schmuttermayr , München In seinem neuen Buch «Comparative Philology and the Text of the Old Testament» wendet sich J. Barr leidenschaftlich gegen die Ansicht, im Hebräischen werde die Präposition ::i auch im Sinne von 10 verwendet • Entschieden polemisiert er gegen eine Ubertragung aus anderen Sprachen, im besonderen aus dem Ugaritischen, ja er bezweifelt selbst dort die Existenz der ana­ logen Er scheinung. Seit es möglich ist, mit dem Ugaritischen zu vergleichen, schnellte allerdings die Anzahl der von den Fachleuten dafür genannten atl Belege sprunghaft in die Höhe. Und man kann bisweilen den Eindruck gewinnen, daß sich manche Spezialisten allzusehr davon anregen lassen. Davon abgesehen gibt es in der Tat nicht wenige sichere Belege für den Gebrauch von und 1, im Sinne von 10 - und diesem Phänomen :::i wollen wir hier hauptsächlich nachgehen ; auch das umgekehrte Verhältnis scheint vorzuliegen, nämlich die gelegentliche Ver­ wendung von 1 als Äqui valent für «in» • Keineswegs offenkundig ist es allerdings, wie dieser sonderbare Sachverhalt erklärt wer­ den kann. Bei der schroffen Opposition, die sich im Ansatz von «in» und «von-weg» darbietet, wundert das nicht. Die mehr oder weniger isolierte http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biblische Zeitschrift Brill

Ambivalenz und Aspektdifferenz

Biblische Zeitschrift , Volume 15 (1): 23 – Nov 20, 1971

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0006-2014
eISSN
2589-0468
DOI
10.1163/25890468-01501003
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Abstract

Bemerkungen zu den hebräischen Präpositionen ::i ', und lt:l Von Georg Schmuttermayr , München In seinem neuen Buch «Comparative Philology and the Text of the Old Testament» wendet sich J. Barr leidenschaftlich gegen die Ansicht, im Hebräischen werde die Präposition ::i auch im Sinne von 10 verwendet • Entschieden polemisiert er gegen eine Ubertragung aus anderen Sprachen, im besonderen aus dem Ugaritischen, ja er bezweifelt selbst dort die Existenz der ana­ logen Er scheinung. Seit es möglich ist, mit dem Ugaritischen zu vergleichen, schnellte allerdings die Anzahl der von den Fachleuten dafür genannten atl Belege sprunghaft in die Höhe. Und man kann bisweilen den Eindruck gewinnen, daß sich manche Spezialisten allzusehr davon anregen lassen. Davon abgesehen gibt es in der Tat nicht wenige sichere Belege für den Gebrauch von und 1, im Sinne von 10 - und diesem Phänomen :::i wollen wir hier hauptsächlich nachgehen ; auch das umgekehrte Verhältnis scheint vorzuliegen, nämlich die gelegentliche Ver­ wendung von 1 als Äqui valent für «in» • Keineswegs offenkundig ist es allerdings, wie dieser sonderbare Sachverhalt erklärt wer­ den kann. Bei der schroffen Opposition, die sich im Ansatz von «in» und «von-weg» darbietet, wundert das nicht. Die mehr oder weniger isolierte

Journal

Biblische ZeitschriftBrill

Published: Nov 20, 1971

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